Was bedeutet TER bei ETFs?
Lernkarten - ETF TER-Kosten
ETF TER Kosten: So beeinflussen Gebühren deine Rendite
Erfahre, wie sich ETF TER Kosten auf deine Rendite auswirken und spare Geld bei der Geldanlage. Tipps zur Auswahl kostengünstiger ETFs inklusive.
Häufige Fragen zur ETF TER-Kosten
Was sind TER-Kosten bei ETFs?
TER steht für Total Expense Ratio und gibt die jährlichen Gesamtkosten eines ETFs in Prozent an. Diese Gebühr wird automatisch vom Fondsvermögen abgezogen und umfasst Verwaltungskosten, Depotbankgebühren und andere laufende Kosten. Die TER wird täglich anteilig berechnet und ist bereits in der Performance des ETFs berücksichtigt.
Wie stark beeinflussen TER-Kosten meine ETF-Rendite?
TER-Kosten reduzieren deine jährliche Rendite um den entsprechenden Prozentsatz. Bei einem ETF mit 0,5% TER und 7% Bruttorendite erhältst du beispielsweise 6,5% Nettorendite. Über lange Zeiträume kann dieser scheinbar kleine Unterschied durch den Zinseszinseffekt erhebliche Auswirkungen auf dein Vermögen haben.
Welche TER-Kosten sind bei ETFs normal?
Die meisten ETFs haben TER-Kosten zwischen 0,1% und 0,8% pro Jahr. Einfache Aktien-ETFs auf große Indizes wie den MSCI World kosten oft nur 0,1-0,3%, während speziellere oder aktiv gemanagte ETFs bis zu 0,8% oder mehr kosten können. Generell gilt: Je passiver und standardisierter der ETF, desto günstiger die TER.
Muss ich TER-Kosten zusätzlich bezahlen?
Nein, TER-Kosten werden automatisch vom ETF-Vermögen abgezogen und sind bereits in der ausgewiesenen Performance enthalten. Du musst diese Kosten nicht separat überweisen oder berechnen. Sie werden täglich anteilig vom Nettoinventarwert (NAV) des ETFs abgezogen.
Sollte ich immer den ETF mit der niedrigsten TER wählen?
Nicht unbedingt, da auch andere Faktoren wichtig sind wie Tracking-Qualität, Fondsgröße und Liquidität. Ein ETF mit 0,05% höherer TER, aber besserer Nachbildungsgenauigkeit kann langfristig rentabler sein. Bei ansonsten vergleichbaren ETFs ist jedoch die niedrigere TER meist die bessere Wahl.
