Lernkarten - Investitionsentscheidungen bei Schulden

Investitionsplanung: WACC, APV & FTE einfach erklärt

Lerne Investitionsplanung mit WACC, APV und FTE Methoden. Du verstehst die Bewertungsverfahren durch einfache Erklärungen und praktische Beispiele.

📘 Lernmodus⏱️ 10–15 Minuten🎓 Prüfungsrelevant
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Frage:

Was ist das Ziel der Investitionsplanung bei Verschuldung?

Häufige Fragen zur Investitionsentscheidungen bei Schulden

Was ist der WACC und wofür wird er verwendet?

WACC steht für Weighted Average Cost of Capital und bezeichnet die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten eines Unternehmens. Er wird als Diskontierungssatz für die Bewertung von Investitionsprojekten verwendet und berücksichtigt sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalkosten.

Wie unterscheidet sich der APV-Ansatz vom WACC-Ansatz?

Der APV-Ansatz (Adjusted Present Value) trennt den Unternehmenswert in zwei Komponenten: den Wert bei reiner Eigenfinanzierung und den Wert der Finanzierungseffekte. Im Gegensatz zum WACC werden hier die Steuervorteile der Verschuldung separat bewertet.

Was bedeutet FTE in der Investitionsplanung?

FTE steht für Flow-to-Equity und bezeichnet die Cashflows, die nach Abzug von Zinsen und Tilgungen an die Eigenkapitalgeber fließen. Diese Methode bewertet direkt die Eigenkapitalrendite durch Diskontierung der FTE-Ströme mit den Eigenkapitalkosten.

Welche Vorteile bietet Fremdfinanzierung bei der Investitionsplanung?

Fremdfinanzierung bietet hauptsächlich Steuervorteile, da Zinsen steuerlich absetzbar sind (Tax Shield). Zudem kann durch den Leverage-Effekt die Eigenkapitalrendite gesteigert werden, allerdings steigt gleichzeitig das finanzielle Risiko.

Wann sollte welcher Bewertungsansatz (WACC, APV, FTE) gewählt werden?

WACC eignet sich bei konstanten Kapitalstrukturen, APV bei sich ändernden Finanzierungsstrukturen oder komplexen Finanzierungseffekten. FTE wird verwendet, wenn direkt die Eigenkapitalrendite bewertet werden soll oder bei projektspezifischer Finanzierung.